
5.500 Saisonplätze für 2026, davon 2.500 mit Priorität für Staatsangehörige der Westbalkanstaaten. Was das für Arbeitgeber bedeutet, die eine philippinische Rekrutierung planen.
Österreichs Saisonkontingent für 2026 sieht bundesweit 5.500 Plätze vor — die Zahl, an der sich Arbeitgeber und Agenturen für das Jahr orientieren. Davon sind 2.500 Plätze mit Priorität für Staatsangehörige der Westbalkanstaaten reserviert — ein Detail, das zählt, sobald man Rekrutierungswege gegenüberstellt.
Für Arbeitgeber, die außerhalb des Balkan-Kontingents suchen — etwa auf dem philippinischen Weg —, ist die praktische Erkenntnis nicht, dass Plätze zu einem festen Datum ausgehen. Sondern: Die Plätze gehen an Arbeitgeber, die früh planen. Anträge, die vor der Hochsaison gestellt und bearbeitet werden, haben einen realen Vorsprung gegenüber Anträgen, die erst während der laufenden Saison eingereicht werden.
Das ist einer der Gründe, warum wir Arbeitgebern in Erstgesprächen immer dasselbe sagen: Der philippinische Rekrutierungsweg ist kein Kontingent-Wettlauf wie die saisonale Balkan-Rekrutierung. Er läuft über das RWR-Verfahren (Rot-Weiß-Rot-Karte), nicht über das Saisonkontingent-System, mit einem eigenen Zeitrahmen — aber das Prinzip bleibt dasselbe. Frühe Planung bringt mehr als späte Eile.
Wer für 2026 zwischen Balkan-Saisonkontingent, philippinischem RWR-Weg oder einer Kombination abwägt, findet in den oben genannten Zahlen einen guten Ausgangspunkt für das Gespräch. Wir gehen gerne durch, was konkret für Ihre Positionen gilt.