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Wie ein mittelgroßes Hotel eine 6-monatige Housekeeping-Lücke schloss

Juli 2026 · 6 Min. Lesezeit

Editorielles Porträt: Hotel-Betriebsleitung-Thema, Navy/Blau-Akzent, ruhig und glaubwürdig.

Zwei offene Housekeeping-Stellen, geschätzte 18.000 Euro im Monat an Überstunden und entgangener Kapazität, und ein Serviceteam kurz vor dem Burnout.

Ausgangslage: ein 90-Zimmer-Hotel im Raum Salzburg, das über fast eine ganze Saison zwei Housekeeping-Stellen unterbesetzt war und die Lücke mit Überstunden und Leiharbeitskräften überbrückte. Der Betriebsleiter schätzte die monatlichen Kosten — Überstundenzuschläge, Zeitarbeitsgebühren und an den stärksten Tagen aus dem Angebot genommene Zimmer — auf rund 18.000 Euro, im für unterbesetzte Hotelbetriebe typischen Bereich.

Das erste Gespräch des Arbeitgebers mit VLO war ein Erstgespräch, kein Verkaufspitch: War der philippinische Weg angesichts des Zeitrahmens realistisch, oder würde angesichts der Dringlichkeit eine andere Lösung besser passen. Die ehrliche Antwort war, dass eine philippinische Einstellung die akute Lücke nicht lösen würde — aber verhindern würde, dass sich dieselbe Lücke in der nächsten Saison wiederholt.

Innerhalb der ersten sechs Wochen wurden über die lizenzierte Partneragentur zwei Kandidatinnen vorausgewählt — beide mit Vorerfahrung im Hotel-Housekeeping und bereits laufendem B1-Deutschkurs. Dokumentenprüfung und RWR-Antrag liefen parallel zum Spracherwerb.

Vom Erstkontakt bis zum Arbeitsbeginn beider Mitarbeiterinnen vor Ort: knapp sieben Monate, nahe am üblichen Rahmen für Hotellerie-Positionen auf diesem Weg. In der Zwischenzeit überbrückte das Hotel die Lücke weiter mit Zeitarbeitskräften — das Argument für den philippinischen Weg war nicht Geschwindigkeit, sondern Dauerhaftigkeit.

„Wir hatten über ein Jahr lang versucht, diese Stellen lokal zu besetzen, bevor wir uns diese Option überhaupt angesehen haben“, sagt der Betriebsleiter. „Überzeugt hat uns kein Verkaufspitch — sondern der reale Zeitrahmen und die ehrliche Aussage, dass es nicht schnell gehen würde. Achtzehn Monate später sind beide immer noch bei uns. Das ist länger, als irgendjemand, den wir lokal für diese Position eingestellt haben, geblieben ist.“

Die geschätzte jährliche Einsparung, basierend auf den reduzierten Überstunden- und Zeitarbeitskosten nach Besetzung beider Stellen: rund 150.000 bis 200.000 Euro — eine Größenordnung, die zu einer dauerhaft gelösten Lücke von 15.000–20.000 Euro im Monat passt.

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